Bruchsal 28.01.2026: Unterschied zwischen den Versionen

Aus phenixxenia.org
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Wolf-Dieter Batz (Diskussion | Beiträge)
KKeine Bearbeitungszusammenfassung
Wolf-Dieter Batz (Diskussion | Beiträge)
K Wolf-Dieter Batz verschob die Seite Bruchsal 28.1.2026 nach Bruchsal 28.01.2026, ohne dabei eine Weiterleitung anzulegen: Falsch geschriebener Name
 
(kein Unterschied)

Aktuelle Version vom 24. Januar 2026, 21:06 Uhr

Jürgen Dick (Foto: Privat)
Jürgen Dick spricht über Kaiseraufenthalte in Bruchsal

Bruchsal (PM) Anfangs 976 wird Bruchsal erstmals urkundlich erwähnt: Am 18. und 19. Januar jenes Jahres stellte Kaiser Otto II. am hiesigen Königshof zwei an das Kloster St. Malo bei Genf gerichtete Urkunden aus, die als erste Nennung Bruchsals gelten und damit die Grundlage des diesjährigen 1050. Stadtjubiläums bilden.

Kaiser Otto II. Buchmalerei auf Pergament, Meister des Registrum Gregorii, um 985 (Schule von Trier unter Erzbischof Egbert). (Reproduktion: Stadtbibliothek Trier, Hs. 171/1626)

Mit dem Vortrag „Kaiseraufenthalte in Bruchsal: Der Königshof als Ort politischer Herrschaftsausübung zur Zeit der Ottonen“ erinnert Dr. Jürgen Dick auf Einladung der Stadt Bruchsal am Mittwoch, 28. Januar 2026 um 19 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses am Marktplatz (Kaiserstraße 66) an diese Ereignisse.

Da die mittelalterlichen Könige und Kaiser noch keine feste Residenz hatten, übten sie ihre Herrschaft im Rahmen einer intensiven Reisetätigkeit aus. Dabei nutzten sie die Pfalzen und Königshöfe als Stützpunkte – und einer dieser Orte war Bruchsal. In dem relativ kurzen Zeitraum bis 1002 erlangte der Königshof, vor allem unter Otto III. und Heinrich II., eine größere und weitreichende Bedeutung. Neben einer intensiven Regierungs- und Kanzleitätigkeit fanden hier mehrere sogenannte Hoftage statt, an denen wichtige politische Entscheidungen getroffen wurden.

Der Vortrag von Dr. Jürgen Dick gibt einen Einblick in die Rahmenbedingungen für diese zeitweise überregionale Bedeutung Bruchsals, erwähnt aber auch die Gründe, die wieder zum Verlust dieser Stellung im Machtgefüge des mittelalterlichen Reiches geführt haben.

Der Eintritt zum Vortrag ist frei, Anmeldungen sind erbeten unter
kultur@bruchsal.de
07251 / 79-531 oder 79-183.